Landstück

Im Nordosten Deutschlands wird seit Jahrhunderten Landwirtschaft betrieben. Die weitgeschwungenen Felder der Uckermark reichen bis zum Horizont. Als die landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR abgewickelt wurden, konnten sich die Äcker erholen. Naturschutzgebiete sind entstanden und bäuerliche Familienbetriebe haben sich auf ökologischen Anbau umgestellt. Doch die globalen Begehrlichkeiten nach Land haben auch den Norden Brandenburgs erreicht. Der Staat verkauft es inzwischen an Großinvestoren. Monokulturen, Windräder, Tiermastbetriebe und Biogasanlagen verändern das Landschaftsbild. Volker Koepps Film handelt vom Leben der Menschen in dieser dünnbesiedelten Gegend. Er besucht Dorfbewohner, Zugezogene, Landwirte und Umweltschützer. Sie erzählen von ihrem Alltag, ihren Sorgen und Visionen. Landstück ist bereits die zweite Regiearbeit Koepps, die sich mit der Uckermark auseinandersetzt.
Am 13.4. um 19 Uhr mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Volker Koepp, Protagonist Stefan Palme (Gut Wilmersdorf) und Charlotte Canditt (Agrarwissenschaftlerin, Freie Demokraten Barnim)
Moderation: Grit Weirauch (Potsdamer Neueste Nachrichten)

In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Termine

Fast verpasst

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