• Restaurierung von textilem Kulturgut
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Künftige Projekte

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an offenen Restaurierungsprojekten, die sich für Abschlussarbeiten als Bachelor oder Master in der Restaurierung in unterschiedlichen Schwerpunktbereiche eignen. Darüber hinaus stellen wir Objekte vor, die während eines Praxissemesters im Haus unter Anleitung bearbeitet werden können.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter: conservation(at)filmmuseum-potsdam.de

Moderne Materialien

Bachelorarbeit "Restaurierung und Konservierung einer fragilen Drei-D-Requisite aus Leder, Pappe, Textil und Metall mit farblicher Fassung"

Hahn aus dem  DEFA Film "Die vertauschte Königign" aus dem Jahr 1983


Die Requisite ist ein Hahn aus dem Film "Die vertauschte Königin", DEFA 1983. Die Animationsfigur ist an Rumpf und Extremitäten leicht bis schwer beschädigt. Neben der objektgeschichtlichen Aufarbeitung und der Identifizierung der unterschiedlichen Materialien soll im Zuge der Bachelorarbeit die Figur restauriert und anschließend konserviert werden. Zudem wird die Anfertigung einer Halterung aus Beweggründen der präventiven Konservierung für Ausstellung und Lagerung erwartet.

Studienbegleitendes Projekt "Restaurierung von Drei-D-Papierobjekten oder Modernen Materialien"

Ansicht auf das Modell Haus, Mauer, Hof aus dem DEFA Film "Der arme Hassan" von 1958

Mögliches Objekt für eine Projektarbeit während des Studiums für Praxissemester oder ähnlichem der Restaurierung von Drei-D-Papierobjekten oder Modernen Materialien mit einem Zeitaufwand von etwa drei Monaten. Das Modell von Haus, Mauer und Hof aus dem DEFA Film "Die Geschichte vom armen Hassan" aus dem Jahre 1958, besteht aus einer Grundplatte aus Sperrholz und Aufbauten aus Pappe und Papier, sowie anteilig Holz und Stein. Die Aufgabe bestünde in der Reinigung, Festigung und gegebenenfalls der Rückformung von Elementen wie z. B. der Mauer nach Erarbeitung eines auf das Objekt abgestimmten Konzepts. Die Dokumentation aller restauratorischen und konservatorischern Maßnahmen wird vorausgesetzt und zusätzlich das Erstellen eines individuellen Lager- und Ausstellungskonzeptes angestrebt.

Masterarbeit mit dem Schwerpunkt "Gips-Kunststoff und Architekturmodellrestaurierung"

Architekturmodell des Kino International in Berlin (Maße: 45cmx100cmx129cm)

Für eine Masterarbeit mit dem Schwerpunkt Gips-Kunststoff und Architekturmodellrestaurierung bieten wir ein sehr interessantes Objekt: Das Kinomodell des Berliner Kinos International ist stark restaurierungsbedürftig. Es wurde als Nachbau des Kinos erstellt. Die Frage nach der Ergänzung und Festigung der Fehl- und Bruchstellen der Gipsplatten und einzelnen Elemente steht hier im Vordergrund. Da es sich anscheinend nicht um ein Requisit handelt, wird die Erforschung der Objektgeschichte im Besonderen angestrebt.

Masterarbeit zum Thema "Restaurierung und Konservierung von stark gealterten Kunststoffen auf vermuteter PU Basis"

Requisit: Ungeheuer aus dem Film "Die unendliche Geschichte. Teil III" aus dem Jahr 1994 (Maße: 67cmx33cmx34cm)

Mögliche Masterarbeit zum Thema Restaurierung und Konservierung von stark gealterten Kunststoffen auf vermuteter PU Basis: Das Ungeheuer aus dem Film "Die unendliche Geschichte III", 1994, ist stark geschädigt. Das Trägermaterial ist sehr bruchanfällig und zerfällt leicht. Neben der objektgeschichtlichen Aufarbeitung und Identifizierung des Materials soll in der Masterarbeit der ein Verfahren entwickelt werden, wie der Kunststoff gereinigt, gefestigt, rückgeformt und ergänzt werden kann. Eine praktische Umsetzung ist nach Entwicklung des Verfahrens erwünscht. Zudem wird die Ausarbeitung einer präventiven Konservierungskonzeption für Ausstellung und Lagerung erwartet.

Technisches Kulturgut

Für den Bereich Restaurierung von Technischem Kulturgut haben wir viele spannende Objekte aus der Filmtechnik, die sich für Bachelor- und Masterarbeiten bestens anbieten. Bei Interesse bitte einfach einen Termin zur Besichtigung vereinbaren. Kontakt: E-Mail: conservation(at)filmmuseum-potsdam.de

Masterarbeit / Promotion "Stummfilmprojektor 'Ariel Schimmel'"

Schimmelprojektor für 35mm-Film
Schimmelprojektor für 35mm-Film mit Verkleidung

Einzigartiges Masterobjekt aus dem Filmtechnikbereich. Der 35mm-Stummfilmprojektor "Ariel Schimmel" stammt aus der Zeit um 1907. Er war möglicherweise ein Ausstellungsstück bzw. ein Vorführmodell aus den Verkaufsräumen des Berliner Filmpioniers Ariel Schimmel. Er sticht durch seine aufwendige Goldlackierung der Metallteile und durch sein Design deutlich unter Vergleichsprojektoren hervor - eine absolute Rarität. Durch vorangegangene unvollendete restauratorische Maßnahmen sind einige Bauteile bereits gereinigt: so Lampenhaus, Kohlebogenlampe und zwei Filmtrommeln.
Der Projektor befindet sich derzeit in zerlegtem Zustand. Hier wäre die Aufgabenstellung die Restaurierungs-, Technik- und Objektgeschichte zu recherchieren und den Projektor in seinen kulturhistorischen Kontext zu setzen. Anschließend ist das Konzept zur Reinigung und Restaurierung der Grundplatte und aller dort aufgesetzten Bauteile (Kopf etc.) sowie der praktischen Umsetzung und dem Zusammenbau des Gesamt-Objektes zu erstellen.

Studienbegleitendes Projekt "Restaurierung Notenständer mit Notenbeleuchtung"

Notenständer mit Notenbeleuchtung aus Musikatelier

Mögliches Objekt für eine Projektarbeit während des Studiums für ein Praxissemester der Restaurierung von Metall oder Technischem Kulturgut mit einem Zeitaufwand von etwa drei Monaten oder ähnliches.
Der Notenständer mit Notenbeleuchtung stammt vermutlich aus der Ufa-Tonabteilung bzw. dem Ufa-Musikatelier um 1940 und wurde anschließend von der DEFA nachgenutzt. Die Aufgabe bestünde in der Reinigung, dem Beseitigung von Korrosion, sowie der Recherche zur Objekt- und Technikgeschichte und der Dokumentation restauratorischer und konservatorischer Maßnahmen.

Studienbegleitendes Projekt "Projektorkopf Hahn II"

Projektorkopf Hahn II

Mögliches Objekt für eine Projektarbeit während des Studiums für Praxissemester oder ähnlichem der Restaurierung von Metall oder Technischem Kulturgut mit einem Zeitaufwand von etwa drei Monaten. Der Projektorkopf Hahn II stammt aus der Werkstatt der Hahn Goerz AG von 1922. Die Goerz AG gilt als erstes Projektorenwerk, welches Projektorköpfe mit "vollkommen geschlossener Bauart" und mit "kontinuierlichem Ölumlauf" ("selbsttätige Ölung" von Malteserkreuz auf gesamten Projektorkopf übertragen) herstellen konnte. Nach: Prospekt Lichtbild und Film im Dienste der Volksbildung und Wissenschaft, Hg. Ufa-Handelsgesellschaft, 1928/29, S. 97

Bachelorarbeit "35mm-Schneide- und Sichtungstisch LINSA Babelsberg"

Linsa Schneide- und Abhörtisch für 35mm Filmmaterial

Ein mögliches Bachelorobjekt aus dem Bereich des technischen Kulturguts ist der 35mm-Schneide- und Sichtungstisch der LINSA Babelsberg aus den Nutzungsjahren 1946-1950. Der Hersteller ist vermutlich die FABAG (Film-Apparatebau- und Vertriebs-Gesellschaft). Es handelt sich um einen seltenen Schneidetisch aus der Zeit sowjetischer Eigentümerschaft der Babelsberger Filmstudios. Die Besonderheit liegt im technischen Aufbau, mit einer Sichtungseinheit als Schacht (Spiegelsystem), und in der Eignung für Licht- und Magnettonfilme gleichermaßen. Im Kern der Bachelorarbeit steht neben der Restaurierung und Konservierung des Tisches nach erarbeiteter Konzeption die Recherche zur Technik-, Objekt- und Nutzungsgeschichte.

Masterarbeit "Zwei Transportkisten von Max Skladanowsky"

Große Kiste des Filmprojektors "Bioscop"
Kleine Kiste des Filmprojektors "Bioscop"

Bei diesem möglichen Masterprojekt handelt es sich um die restauratorische und konservatorische Bearbeitung von zwei Transportkisten von Max Skladanowsky und seinem Sohn vermutlich aus den 1920er Jahren. Die beiden Transportkisten aus Holz mit Metallbeschlägen wurden auf Vortragsreisen zum Transport des ersten deutschen Filmprojektors, des Bioscop, benutzt. Die Aufgabe bestünde in der Erarbeitung eines Konzeptes zur Restaurierung und Konservierung und Durchführung von Reinigung, Lack-Sicherung, Beseitigung von Korrosion sowie Recherchen zur Technikgeschichte des Bioscops als auch zu den Gebrüdern Skladanowsky. Zudem wird die Ausarbeitung einer präventiven Konservierungskonzeption für Ausstellung und Lagerung erwartet.