Kinopreis des Kinematheksverbundes für das Filmmuseum Potsdam

27.10.2017
In Berlin wurde am 27.10.2017 der Kinopreis des Kinematheksverbundes in einer Gesamthöhe von 30.000 Euro für herausragende Kinoarbeit vergeben.

Am UNESCO-Welttag des audiovisuellen Erbes, wurde im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Deutschen Kinemathek zum 18. Mal der Kinopreis des Kinematheksverbundes vergeben. Der Preis in Höhe von 30.000 Euro wird in vier Kategorien vergeben und zeichnet die Arbeit von Kommunalen Kinos und filmkulturellen Initiativen aus, die für außergewöhnliche Filmprogramme stehen. Ihr Engagement und die Weiterentwicklung des Kinos als Ort der Vielfalt, als kultureller Treffpunkt und Kulturgut wird mit diesen Preisen gewürdigt.

Das Filmmuseum Potsdam freute sich über den Zweiten Preis in der Kategorie I »Kino, das zurückblickt« (1.000 Euro). Der Preis würdigt besonders die Vielfalt und den Ideenreichtum bei der Präsentation von Filmen aus der gesamten Filmgeschichte. Dies umfasst den Einsatz von Stummfilmen, Repertoirefilmen und von Filmen aus unterschiedlichen Ländern der Welt.

In der Jury-Begründung heißt es »...das Filmmuseum Potsdam, das mit ausstellungsbegleitenden Filmreihen glänzt und sich in besonderem Maße durch die Kooperation mit dem Masterstudiengang Filmkulturerbe der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF des filmischen Erbes annimmt.«

Die Jury zeichneet in diesem Jahr Kinos und ihre Programmacher*innen aus den Städten Bremen, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Höchst, Karlsruhe, Köln, Konstanz, Leipzig, Leverkusen, Mannheim, München, Nürnberg, Potsdam, Rendsburg, Saarbrücken, Singen, Weimar und Wiesbaden aus. Deutschland bleibt nach wie vor ein Netz von kulturellen Kinos, die für eine vitale Filmkultur sorgen und kenntnisreich die Filmhistorie lebendig halten - trotz der immer knapperen kommunalen Förderung.