Henry Hübchen (r.) in "Jakob der Lügner"
Henry Hübchen (r.) in "Jakob der Lügner"

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Jakob der Lügner

Der Film nach dem gleichnamigen Roman von Jurek Becker schildert das Leben des Juden Jakob Heym in einem polnischen Ghetto im Jahre 1944. Durch Zufall hört Jakob im Polizeigebäude im Radio, dass die Rote Armee auf dem Vormarsch ist. Um einen Leidensgenossen von einer waghalsigen Aktion abzuhalten, erzählt ihm Jakob von der Radiomeldung, verbunden mit der Notlüge, selbst ein Radio zu besitzen. Von nun an erwartet man von ihm, immer neue Hoffnungsmeldungen zu hören. Doch die Transporte in die Todeslager gehen weiter. Die Tragikomödie wurde als einzige DEFA-Produktion zur Oscar-Verleihung nominiert, Hollywood produzierte ein Remake.
Henry Hübchen mimt in "Jakob der Lügner" den jungen Ghettoinsassen Mischa - seine erste wichtige Filmrolle. In der Folge ist Hübchen in zahlreichen Kinoproduktionen zu sehen und avanciert schon in der DDR zum Bühnenstar.

18. Jüdisches Film Festival Berlin und Potsdam 6/12