Jadup und Boel

Jadup ist der angesehene Bürgermeister einer altmärkischen Provinzstadt. Als ein altes Buch wieder auftaucht, das Jadup einst - kurz nach dem Krieg - dem Mädchen Boel geschenkt hat, wird der routinierte Politiker unruhig. Die Erinnerung an eine alte Liebe und eine vergessen geglaubte Schuld verändern sein Verhältnis zur Gegenwart und seine Beziehungen zu seinen Mitmenschen. Gedreht 1980 erfolgte die Premiere von Jadup und Boel erst 1988. Der Film beschrieb Seiten des real existierenden Sozialismus und seiner Genese in der DDR auf eine Art und Weise, die den Verantwortlichen zu hinterfragend erschien. Es war der letzte DEFA-Spielfilm, der nach seiner Fertigstellung verboten wurde.

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