Ikiru

"In Paris zu studieren hatte nichts von der Süße Puccinis (...). Es war näher am Elend des 19. Jahrhunderts (...). Die Vorlesungen an der Uni waren die Pflicht, mit der ich mir meinen Lebensunterhalt verdiente, eben das Stipendium von 400,- DM pro Monat. (...) Abends begann mein eigentliches Studium (...) im Saal der Cinémathèque Francaise in der Rue d?Ulm. (...) Eine Besonderheit war Kurosawas Film IKIRU, von dem es nur eine Kopie in japanischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln gab. Auch dieser Klassiker lief so oft, dass ich ihn bald auswendig konnte und mich bis heute an die meisten Dialoge erinnere. Die Geschichte des krebskranken Angestellten, der noch einmal in seinem Leben etwas bewirken will, wurde zu einem meiner Lieblingsfilme." (ebd., S. 82 - 84)

Termine

Wünsche und Glückwünsche: Volker Schlöndorff