Hände hoch - oder ich schieße!

In der Gangsterkomödie verzweifelt Holms, ein hoch motivierter Volkspolizist, an seinem verbrecherlosen, idyllischen Dorf namens Wolkenheim, das von allen Städten der DDR die niedrigste Kriminalitätsrate hat. Während er seine Depression von einem Psychiater behandeln lässt, versucht sein guter Freund und Ex-Ganove Pinkas mit anderen Mitteln dem gelangweilten Kriminalinspektor zu helfen. Gemeinsam mit seinen Gaunerfreunden täuscht er den Raub des wertvollen Denkmals vom Marktplatz vor und verschafft Holms endlich den Fall seines Lebens. Während einer turbulenten Verfolgungsjagd gelingt es Holms nicht nur seinen Trübsinn zu überwinden, er gewinnt zu guter Letzt auch seine heimliche Liebe Lucie für sich.
Die DEFA-Produktion gehört zu den Filmen, die im Nachgang des 11. Plenum des ZK der SED verboten werden oder nicht mehr zur Aufführung kommen. Erst 2008 konnte die DEFA-Stiftung gemeinsam mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv die überlieferten Filmmaterialien sichern und eine Kinofassung auf der Grundlage des Drehbuchs anfertigen.

Termine

Zur Ausstellung: Babelsberg - Gesichter einer Filmstadt (08/09)