Ginger und Fred

Eine gealterte Tänzerin und ihr ehemaliger Partner sehen sich nach dreißig Jahren im Rahmen einer weihnachtlichen Sondersendung des italienischen Fernsehens wieder und absolvieren unter Mühen aber mit Würde ihre Stepptanz-Imitation des Paares Ginger Rogers und Fred Astaire. Fellini verbindet seine Satire auf die Unkultur der organisierten Massenunterhaltung des Fernsehens und der Werbung mit einer wehmütigen und bewegenden Reflexion über den Verlust von Menschlichkeit im Zeitalter der Konsumgesellschaft. Formal mit überwältigender Bildkraft, ist der Film auch ein Abschied von einer bestimmten Art des Künstlertums. (Lexikon des internationalen Films)
Herzliche Geburtstagswünsche für Doris Borkmann, Regie-Assistentin und Co-Regisseurin von über 50 Spielfilmen, zum Beispiel bei Kurt Maetzig, Frank Beyer oder Rainer Simon. 18 Jahre lang drehte sie mit Konrad Wolf. Seit den 1990er-Jahren als Castingagentin tätig, besetzte sie u.a. Filme für Andreas Dresen.

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Gern gesehen 03/10