Gesicht zur Wand

Die Schicksale von fünf inhaftierten DDR-Bürgern, die exemplarisch für eine Gruppe von 72.000 ehemals inhaftierten DDR-Republikflüchtigen stehen, erschüttern bis ins Mark. Außergewöhnlich offen berichten die Betroffenen von ihrem Kampf mit dem Regime und den menschenverachtenden Bedingungen der Haft und den Verhörmethoden.
Der sensible Dokumentarfilm, der ganz nah an seinen Zeitzeugen bleibt, bringt offene Wunden und seelische Verletzungen ans Licht, die das Leben der Betroffenen noch heute beeinflussen. " ... ’Gesicht zur Wand’ erzählt da weiter, wo der Oscarprämierte Spielfilm ‚Das Leben der Anderen’ abbricht. Er braucht keine aufwendigen Kulissen, nur Mut, seine Protagonisten ausreden zu lassen." (Die Zeit)

Termine

Veranstaltung der BStU 03/10