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George

Das Kriegsende 1945 steht im Mittelpunkt der monatlich stattfindenden Potsdamer Gespräche. Dabei wird das Leben in Brandenburg nach dem Krieg in den Blick genommen: der alltägliche Überlebenskampf der Zurückgebliebenen, der Heimkehrer sowie der Flüchtlinge und
Vertriebenen ebenso wie die sowjetische Besatzungsherrschaft.

Szenische Elemente und historisches Filmmaterial zeigen Stationen im Leben des Schauspielers Heinrich George, von der Machtübernahme der Nationalsozialisten bis zu seiner letzten Theatervorstellung im Gefangenenlager Hohenschönhausen. Rahmenhandlung sind Szenen eines Verhörs, dem sich Heinrich George (verkörpert von Sohn Götz George) stellen muss. Das russische Volkskommissariat für innere Angelegenheiten versucht Georges Verstrickungen im NS-Regime nachzuvollziehen. Thematisiert werden seine Rollen in Propagandafilmen wie »Jud Süß« oder »Kolberg«, aber auch sein Engagement für jüdische Kollegen, als er das Berliner Schillertheater leitete.
Anschließend: Podiumsdiskussion mit den Historikern Bettina Greiner (Berlin) und Enrico Heitzer (Oranienburg), Moderation: Ulrike Poppe (LAkD)

Getränke in der Pause

In Zusammenarbeit mit dem Moses Mendelssohn Zentrum und der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur .


Potsdamer Gespräche 1945 - Brandenburg nach dem Krieg