Film: "Die Frau und der Fremde" + Ausstellungseröffnung

Anlässlich seines 70. Geburtstages erfüllt das Filmmuseum mit "Die Frau und der Fremde" dem Spiel- und Dokumentarfilmregisseur und kulturpolitisch engagierten Potsdamer Claus Dobberke einen Filmwunsch.
Das kammerspielartige Drama erzählt von den befreundeten Soldaten Richard und Karl, die - mit mehreren Jahren Abstand - aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren und Anspruch auf dieselbe Frau, Richards Ehefrau Anna, erheben.

"Mit seiner stillen Machart, seiner genauen Psychologie, seiner inneren Spannung und seiner fundamentalen Antikriegs-Konfliktsituation hat er mich vor 25 Jahren stark beeindruckt.
Außerdem: Es ist ein Film meines Kommilitonen und Freundes Rainer Simon, dessen Arbeiten es sehr verdienen, dass man sie hin und wieder auch retrospektiv betrachtet."
(Claus Dobberke)

Als erster DDR-Spielfilm erhielt "Die Frau und der Fremde" 1985 den Goldenen Bären und verhalf damit der Filmfirma DEFA zu internationaler Anerkennung und Aufmerksamkeit. Der weniger bekannte Preis des Nationalen Spielfilmfestivals der DDR, den Hans Poppe für das Szenenbild erhielt, kann ebenfalls vom 4. Juni an in der Foyerausstellung entdeckt werden.

Termine

Zur Ausstellung: "Bambi, goldener Spatz und fliegender Ochse" 06/10