Feierliche Eröffnung der neuen ständigen Ausstellung

Neue ständige Ausstellung
Unter den Gästen des Abends sind zahlreiche Prominente, die an Babelsberg-Filmen mitgewirkt haben, darunter Drehbuchautoren wie Wolfgang Kohlhaase, Regisseure wie Andreas Dresen, Volker Schlöndorff und Günter Meyer, Schauspieler wie David Kross, Axel Prahl und Michael Gwisdek, Jutta Hoffmann, Gojko Mitic, Katrin Sass und Nadja Uhl, Kostümbildnerinnen, u.a. Lola-Preisträgerin Sabine Greunig, Schnittmeisterinnen, so Evelyn Carow, Set Designer, so Uli Hanisch, Filmmusiker, so Peter Gotthardt, und weitere Künstler.

Im Rahmenprogramm treten u.a. Schauspielstudentinnen der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" auf, zu der das Filmmuseum Potsdam seit 1. Juli 2011 gehört.
Der Präsident der Filmhochschule Prof. Dr. Dieter Wiedemann und Museumsdirektorin Dr. Bärbel Dalichow sind die Gastgeber.

Erster Rundgang durch die Ausstellung 20:30 bis 23:00 Uhr

Fest im Säulensaal des Kutschstalls ab 21:00 Uhr
mit Andreas Dresen, Axel Prahl und Band sowie den DJs Andi Jens.


Eröffnung und Fest sind geladenen Gästen vorbehalten. Aufgrund begrenzter Platzkapazitäten wird die Eröffnungsveranstaltung vom Kinosaal ins Foyer übertragen.

Zur Ausstellung
Feuergefahr in Berliner Dachateliers und der dänische Filmstar Asta Nielsen bewegen den Filmtüftler Guido Seeber 1911, nach einem neuen Standort für die Deutsche Bioscop zu suchen. Ein riesiges Stück Brachland bei Neubabelsberg mit einer verlassenen Fabrik und reichlich Platz für Kulissenbauten überzeugen ihn. Am 3. November 1911 wird hier der Grundstein für das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt gelegt. Seit 1912 werden Filme gedreht: von Bioscop, Decla-Bioscop, Ufa, DEFA und Studio Babelsberg. Egal ob Kaiserreich, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, Sowjetische Besatzungszone, DDR, vereintes Deutschland: Jede Epoche fabriziert ihre Kinoträume.

100 Jahre und über 3.000 Filme später würdigt das Filmmuseum Potsdam dieses Jubiläum mit einer neuen ständigen Ausstellung. Eine Reise durch den faszinierenden Schaffensprozess des Filmemachens. Am Anfang steht eine Idee, Darsteller werden gesucht und gefunden, Filmleute und Handwerker beginnen zu arbeiten, Material wird geschnitten, Filmmusik und Töne werden hinzugefügt. Am Ende feiern Filmemacher und Zuschauer gemeinsam Premiere.

Die Besucher sind eingeladen, Drehbuchautoren über die Schulter schauen, Stars in der Maske zu beobachten, das eigene Schauspieltalent beim Casting unter Beweis zu stellen. Über den bisher größten Bau der Studiogeschichte - das New Yorker Guggenheim - kann gestaunt und den Regieanweisungen Quentin Tarantinos gelauscht werden. Man kann sich als Schnittmeister versuchen, mit Zarah Leander singen und das Filmorchester Babelsberg dirigieren.

Ein umfangreiches Programm im Kino begleitet die Ausstellung in den nächsten Monaten, es zeigt ausgewählte Babelsberg-Produktionen von 1912 bis heute auf der großen Leinwand und empfängt dazu Filmkünstler und Experten.

Vorhang auf für 100 Jahre Film in Babelsberg!

Termine

Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg 11/11