Es geschah in einer Nacht

Ellie Andrews ist auf der Flucht, denn ihr schwerreicher Vater will ihre Ehe mit dem windigen Lebemann King Westley annullieren lassen. Als die junge Frau den arbeitslosen Zeitungsreporter Peter Warne kennenlernt, wittert dieser die Chance, Ellies Situation für seine beruflichen Zwecke auszunutzen. Nach anfänglicher Abneigung kommen die beiden einander näher.
Als herausragendes und stilprägendes Beispiel der Screwball-Komödie fand Es geschah in einer Nacht auch in Deutschland großen Anklang. Joseph Goebbels befand, dass deutsche Filmemacher viel von diesem Film lernen könnten. Dessen deutsche Antwort sollte »Glückskinder« werden.

Termine

28 Oktober 2017 | 20:00

Zurück in die Zukunft - Filmgeschichte im Doppelpack

Von heute bis gestern, von den 2010ern zurück bis in die ersten Kino-Dekaden betrachtet die Reihe internationale Filmgeschichte im Doppelpack. Historische Referenzen werden aufgemacht - von inhaltlichen und formalen Analogien und Bezugnahmen über Hommagen, Kontinuitäten, Neuinterpretationen und Remakes zu mehr oder weniger eindeutigen Zitaten. Über Gattungs- und Genregrenzen hinweg wird Filmgeschichte durchleuchtet, um deutlich zu machen, wie immens wichtig die Cinephilie und die Auseinandersetzung mit Filmgeschichte nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch und gerade für (angehende) Filmschaffende sind. In der Rückwärtschronologie der Reihe kommen wir in diesem Monat in den 1930er Jahren an. Auf dem Programm stehen »Glückskinder« (1936) und Frank Capras »Es geschah in einer Nacht« (1934), dem US-amerikanischen Vorbild für den Ufa-Film von Paul Martin, dessen Todestag sich 2017 zum 50. Mal jährt. Das Filmmuseum ist in der glücklichen Situation, seinen Nachlass aufbewahren zu können.