Eine dunkle Begierde

Eine dunkle Begierde
Für Carl Gustav Jung läuft alles in geregelten Bahnen. Er ist Leiter einer psychiatrischen Klinik, glücklich verheiratet, seine Frau erwartet ihr erstes Kind. Doch als er der jüdisch-russischen Intellektuellen Sabina Spielrein begegnet, die mit hysterischen Anfällen und ungekannten sexuellen Neigungen zu ihm in die Schweiz kommt, um sich behandeln zu lassen, muss er diese Lebensführung und sein methodisch durchdrungenes Weltbild überdenken. Und bald auch sein Verhältnis zu seinem Übervater im Geiste, Sigmund Freud, den Sabina Spielrein ebenfalls konsultiert. David Cronenberg, bekannt als Meister für Abgründiges, inszeniert hier in ungewohnt hellen und freundlichen Bildern und bleibt nahe an den historischen Figuren. Mit exzellenter Besetzung und wunderbarer Ausstattung.

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Rückschau 4/12