Ehe im Schatten (DEFA-Stiftung/Wunsch)
Ehe im Schatten (DEFA-Stiftung/Wunsch)

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Ehe im Schatten

In seiner Novelle erzählt Schweikart die Vorgeschichte des Suizids der Familie Gottschalk Anfang November 1941. Er vermeidet zu große zeitgeschichtliche Nähe, arbeitet nicht dokumentarisch, sondern literarisch und versucht Motive aufzuzeigen, die viele Künstler veranlassten, auch unter der Diktatur in Deutschland zu bleiben.
Keine zeitgenössische Kritik des Spielfilms ließ den Bezug zum authentischen Fall unerwähnt. Die Idee lag in der Luft, Hans Schweikart griff sie als erster auf. Der Film, mehr noch als die literarische Vorlage, führt in Szenen auch Möglichkeiten des Überlebens aus. Kurt Maetzig verarbeitete zudem den Suizid seiner jüdischen Mutter.
Vor dem Film: Buchpräsentation mit Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, Verfasser des Nachworts


Es wird schon nicht so schlimm Gottschalk - Schweikart - Maetzig