Peter Pichler am Trautonium
Peter Pichler am Trautonium

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Die Vögel

Mit dem Einsatz für die Filmmusik zu Alfred Hitchcocks Die Vögel erlangte das Trautonium als Instrument große Bekanntheit. Hitchcock fand keine natürlichen Geräusche, die er für bedrohlich genug für seinen Film hielt. Erst die verstörenden, »subharmonischen« Klänge des Trautoniums erzeugten die dem Film eigene Stimmung.
Das Trautonium, benannt nach seinem Erfinder Friedrich Trautwein, ist als elektronisches Musikinstrument ein Vorläufer der heutigen Synthesizer. Es wurde auf dem Berliner Fest für Neue Musik 1930 erstmals öffentlich vorgeführt. Der Künstler und Komponist Oskar Sala (1910-2002) entwickelte das Instrument weiter und vertonte damit über 300 Spiel- und Dokumentarfilme.
Peter Pichler, Film- und Konzertmusiker, der unter anderem mit Regisseur Christoph Schlingensief arbeitete, ist heute einer der ganz wenigen Virtuosen auf dem Trautonium. Vor seiner Livevertonung von Hitchcocks Horrorklassiker sorgt ein Filmmedley für eine Einführung in das außergewöhnliche Instrument.
Am Trautonium: Peter Pichler
Vorab:Filmmedley und Einführung
(Getränkeverkauf in der Filmpause)


Trautonium-Livekonzert