Foto: Wolfgang Ebert / DEFA-Stiftung
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Die Frau und der Fremde

Das hervorragend gespielte, kammerspielartige Drama erzählt von den befreundeten Soldaten Richard und Karl, die - mit mehreren Jahren Abstand - aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehren und Anspruch auf dieselbe Frau, Richards Ehefrau Anna, erheben. Rainer Simons Literaturverfilmung wurde im Februar 1985 in der DDR gestartet und erlebte im selben Monat ihre internationale Premiere bei den Berliner Filmfestspielen, wo der Film als einziger in der DDR-Filmgeschichte den Goldenen Bären erhielt. Schon kurz nach der Premiere verhinderten Querelen um die Rechte weitere Aufführungen des Films. Seit 2008 kann er wieder in Kinos gezeigt werden.


Rainer Simon zum 75. Geburtstag