Der schöne Mai
Der schöne Mai

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Der schöne Mai

Chris Marker entwirft in seinem Film mit anspruchsvollen Interviews eine Momentaufnahme der Pariser Bevölkerung im Frühjahr 1962 und ihrer Einstellung zur politischen Situation im Lande, zum gerade beendeten Algerienkrieg, der französischen Kolonialpolitik und der Wohnungsnot. Er stellt den Menschen auch die Frage, was Glück sei. »Solange das Elend existiert, sind Sie nicht reich. Solange die Not existiert, sind Sie nicht glücklich. Solange Gefängnisse existieren, sind Sie nicht frei.« (Filmzitat)
Der Film ist eine Hommage an die Stadt Paris sowie an ihre Bürger/-innen und deren politische und soziale Überzeugungen. Ein Klassiker des Cinéma vérité und ein poetisches Essay - mit Yves Montand und Simone Signoret als Erzähler.


Zur Foyerausstellung STREIFLICHTER Reinhard Podszuweit Fotograf der Leipziger Dokumentarfilmwochen 1960 - 1989