Der Übersetzer
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Der Übersetzer

Juri Elperin, geboren 1917, flieht Anfang der 1930er Jahre mit seiner Familie aus Berlin zurück in die Sowjetunion. Dort kämpft er als Rotarmist gegen den Faschismus und wird später zum wichtigsten Übersetzer russischer Literatur ins Deutsche. Unter dem Druck von Zensur und Ausreiseverbot zieht er sich von Moskau aufs Land zurück. Sein Haus in dem idyllischen Künstlerdorf Peredelkino wird schon bald zum Treffpunkt für Intellektuelle. Die Regisseure reisen in ihrem intimen Dokumentarfilm gemeinsam mit Elperin zu den Schauplätzen seines Lebens. Wenn er aus verknitterten Taschenbüchern von Katajew, Rybakow oder Gogol vorliest, wird der Geist einer vergangenen Epoche voll von Revolutionsgedanken, nächtelangen philosophischen Diskussionen, Krieg und Vertreibung und vor allem der Literatur als treibender Kraft auf der Leinwand spürbar.
In Anwesenheit von Juri Elperlin und Manfred Wiesner (Produzent)


21. Jüdisches Filmfestival Berlin Potsdam