Das schlafende Paris

Der Nachtwächter des Eiffelturms will morgens seinen Arbeitsplatz verlassen, als er feststellen muss, dass ganz Paris in Tiefschlaf gefallen ist. Aus Angst vor weiteren Schlafattacken auf dem Erdboden richtet sich Albert mit einer Gruppe Leute, die zum Zeitpunkt der Attacke in einem Flugzeug unterwegs war, hoch oben auf dem Eiffelturm mit allem verfügbaren Pariser Luxus ein.
René Clairs surrealistische Science-Fiction-Erzählung spielt mit den Grundprinzipien des Kinos: Bewegung und Stillstand, Geschwindigkeit und Zeitlupe. Clair selbst kürzte den Film auf die wesentlichen Handlungsstränge ein, um ihn als Tonfilm noch einmal auf den Markt zu bringen, was jedoch zum Verlust vieler spannender Details führte. Die vorliegende restaurierte Urfassung versammelt nun wieder all die Momente, die von zeitgenössischen Surrealismus- und Dadaismus-Bewegungen begeistert aufgenommen wurden.
Vorfilme: Mit L35 über Berlin und Potsdam (1918), Sanssouci (1919), Potsdam (1920)
Am Klavier: Peter Gotthardt


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