Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Das letzte Kino der Welt
El viento se llevó lo que

Soledad, Taxifahrerin in Buenos Aires und genervt von ihrem Job, klaut ihr eigenes Taxi und landet nach einem Unfall in einem abgeschiedenen Dorf im Süden Argentiniens. Dessen Bewohner wirken merkwürdig verwirrt. Filmsüchtig verfolgen sie im kleinen Dorfkino alles, was durch den Projektor schnurrt, mal mit, mal ohne Ton, mal vor-, mal rückwärts, und immer nur fragmentarisch, denn es handelt sich um versprengte und fehlerhafte Filmrollen. Die Folge ist eine ungeheuere Sprachverwirrung, niemand spricht mehr in ganzen Sätzen. "Das letzte Kino der Welt" ist ein schriller, rasanter Film. Zugleich erinnert er an den Militärputsch, der selbst am Ende der Welt seine Spuren hinterlässt.

Das letzte Kino der Welt