Dancer in the Dark

Die 1950er: Hollywood muss sich gegen das Fernsehen behaupten, die Musicals dieser Dekade entfachen ein Feuerwerk der Farben und virtuosen Tanznummern. Lange totgeglaubt, wird das als oberflächliches Unterhaltungskino kritisierte klassische Musical von Regisseur Lars von Trier 50 Jahre später mit seiner Filmtragödie Dancer in Dark wiederbelebt. Er mischt Musical-Elemente mit Stilmitteln des dänischen Dogma-Films. Die in die USA eingewanderte Tschechin Selma droht zu erblinden und träumt sich in die heile Welt der Musicals, während sie in einer Metallfabrik arbeitet, um zumindest ihrem Sohn die rettende Augenoperation zu finanzieren.
In der Tanzausstellung findet der Film mit Bezug zu den klassischen Broadway-Musicals Beachtung.
Vor der Filmvorführung am 23.3. beginnt um 17 Uhr eine Kurator/-innenführung durch die Ausstellung. Um Anmeldung wird gebeten.

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