Code of Survival oder Das Ende der Gentechnik

Millionen Tonnen des Unkrautvernichtungsmittels Roundup mit seinem Hauptwirkstoff Glyphosat werden Jahr für Jahr weltweit auf die Felder gebracht. Die erschreckenden Konsequenzen: Vergiftete Böden ebenso wie das Trinkwasser, resistente Superunkräuter, verseuchtes Getreide und krankes Vieh. Dennoch setzen vor allem die USA weiterhin auf das zerstörerische Mittel aus dem Hause Monsanto, besonders in Kombination mit Gentech-Anbau.
Dass es auch anders geht, beweisen drei nachhaltige Projekte in Indien, Ägypten und Deutschland, die Bertram Verhaags neuer Dokumentarfilm vorstellt. Sie setzen die Kraft ihrer Landwirtschaft darauf, den Boden besser zu hinterlassen, als er vorgefunden wurde.
Anschließend: Gespräch mit Regisseur Bertram Verhaag, Henrik Wendorff (Landesbauernverband Brandenburg) und
Michael Wimmer (Fördergemeinschaft Ökologischer Landbau Berlin-Bbg.), Moderation: Ernst-Alfred Müller (FÖN e.V.)

Termine

Ökofilmtour

Heinz Sielmann - geboren am 2. Juni 1917 in Rheydt, gestorben am 6. Oktober 2006 in München- war Tierfilmer, Kameramann, Filmproduzent und Publizist. Seine »Expeditionen ins Tierreich« gehören zu den ersten im deutschen Fernsehen ausgestrahlten Tierdokumentationen. Sielmann moderierte die Serie von 1965 bis 1991. Die von Heinz und Inge Sielmann ins Leben gerufene Stiftung unterhält eine Vielzahl wichtiger Artenschutz-Projekte, so z.B. die Naturlandschaft Döberitzer Heide bei Potsdam.Mit zwei Filmen würdigt die Ökofilmtour Werk und Wirken des Naturfilmpioniers.