Cemetery of Splendour

In einer Klinik, die früher eine Grundschule war, werden thailändische Soldaten behandelt, die, eventuell durch eine Art posttraumatischen Stress, in einen tiefen Schlaf gefallen sind. Die junge Keng, ein Medium, nimmt Kontakt zu ihnen auf, und Jen, eine ältere Dame, kümmert sich ehrenamtlich um die Schlafenden - besonders um Itt, der ihr wie ein Sohn ans Herz wächst. In der Nähe der Klinik stand früher ein 2000 Jahre alter Königspalast, den Keng zwischen den Bäumen sehen kann. Auch die Geister vom historischen Friedhof, auf dessen Gelände die Schule und spätere Klinik errichtet wurde, scheinen durch die vielen geöffneten Klinikfenster in das Gebäude einzudringen. Lebende und Tote, Mystisches und Alltag, Geschichte und Gegenwart existieren hier gleichzeitig. So unaufgeregt und in geradezu magischer Ruhe ist dies erzählt, dass einen der Film mit einem schwebenden Gefühl aus dem Kino entlässt.

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