Bauern, Bonzen und Bomben (Teil 4 - 5)

Mit dem Roman "Bauern, Bonzen und Bomben" gelang Hans Fallada im Jahr 1931 der literarische Durchbruch. Erzählt wird die Geschichte einer deutschen Kleinstadt kurz vor dem Zusammenbruch der Weimarer Republik. Fallada hat dafür Stoff aus seiner Zeit als Gelegenheitsreporter im holsteinischen Neumünster geschöpft und mit Blick in den Kleinstadtdünkel bereits früh Ursachen für den Verfall der ungeliebten Republik aufgedeckt. In einer Atmosphäre der Denunziation, von Staatsverdrossenheit und nationalistisch-völkischer Reaktionsbestrebungen gedeihen politische Intrige und Radikalität. Der Anfang vom Ende beginnt mit blutigen Zusammenstößen zwischen protestierenden Bauern und der Polizei. Den Schluss macht eine von Monk der Erzählung hinzugefügte Passage, in der ein Nazi-Trupp durch das Städtchen zieht und laut skandiert: "Nieder mit der Republik".

Termine

Egon-Monk-Retrospektive: Das filmische Werk der 60er Jahre (07/09)