Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)
Filmmuseum Potsdam; F: J. Leopold (FMP)

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Auf dem Hippie Trail nach Kabul + Kurzfilme

In den 1960er Jahren galt der Hindukusch noch als eines der romantischen Ziele für Blumenkinder und Backpacker aus Deutschland und der ganzen Welt. Selbst heute noch hat Afghanistan für (inzwischen zu Wohlstand gekommene) Alt-Hippies eine Faszination, die der Film Auf dem Hippie Trail nach Kabul nachspürt.

Kurzfilme
Als Friedensfachkraft für den Deutschen Entwicklungsdienst hat die Dokumentarfilmerin Ute Wagner-Oswald mit "Women Activities in Afghanistan" (R: Fariha Azizi, 2007) ein Magazin mit Kurzfilmen realisiert, das die Arbeit afghanischer Frauen vorstellt. Zum Teil in unmittelbarer Nähe von Kampfhandlungen und unter massiven Drohungen von Taliban-Anhängern sind dabei authentische Berichte über engagierte Projekte entstanden, von denen die Filmemacherin vier vorstellen wird: in Beauty Salon eröffnet eine junge Frau in einem winzigen Dorf einen Schönheitssalon. Ein Restaurant von Frauen für Frauen erfreut sich in Women Restaurant höchster Beliebtheit. In den Berghöhlen von Bamyan werden in Chicken Keeping Kurse über die Hühnerhaltung angeboten und in Midwifery School geht eine Hebammenschule gegen die viel zu hohe Muttersterblichkeit im Lande an.

Perspektive Afghanistan