Audiosammlung

Musik unterschiedlichster Genres, Tonbandprotokolle, Zeitzeugengespräche mit Filmschaffenden oder Filmgeräusche wie eine umfallende Leiter, das rauschende Meer, der rufende Kuckuck im Wald und andere Atmosphären für den Filmton, finden sich in der Tonträgersammlung.

Sie präsentiert verschiedene Audiomaterialien und Trägermedien und gewährt Einblicke in Geschichte und Entwicklung der Speicherung und Wiedergabe von Ton seit dem 19. Jahrhundert.
Mechanische Musikautomaten wie Orchestrionetten, also kleinere Orchestrions, verwendeten Notenscheiben aus Blech, in denen Musik in Form von Lochplatten gespeichert wurde. Andere Automaten arbeiteten ebenfalls mechanisch / pneumatisch und tasteten die Musikinformationen von Notenrollen ab.

Einen deutlichen Entwicklungssprung machte die Aufzeichnung und Wiedergabe durch die Erfindung der Wachswalze oder auch die nach ihrem Erfinder benannte Edison-Walze, die einige Jahrzehnte später von der Schellackplatte, dem Vorläufer der heutigen Vinylplatte, abgelöst wurde. Die verschiedenen Lichttonvarianten - für den Filmton von besonderer Bedeutung - befinden sich in der Filmsammlung.

Das magnetische Aufzeichnungsverfahren ist durch Magnettonbänder in unterschiedlichen Formaten ebenso vertreten wie Digitalton auf CD oder DAT-Bänder. Ein besonderes Exponat sind die Filmplatten, die zur Begleitung von Stummfilmen hergestellt und eingesetzt wurden, sogenannte Nadeltonplatten.

Ansprechpartner: Katrin Abromeit
T +49-331-56704-17
k.abromeit(at)filmmuseum-potsdam.de


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