An der Saale hellem Strande - Ein Kulturhaus erzählt
An der Saale hellem Strande - Ein Kulturhaus erzählt

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An der Saale hellem Strande - Ein Kulturhaus erzählt

Das »Haus der Freundschaft« war eine der bedeutendsten Kultureinrichtungen der DDR, es gehörte seit 1953 zu den Buna-Chemie-Werken Schkopau. Eine Schar von Mitarbeitern sorgte voller Hingabe dafür, dass den Arbeitern Hochkultur nicht fremd blieb: Regisseur Felsenstein und seine »Komische Oper« gastierten dort ebenso wie die Mailänder Scala, internationale Größen wie Juliette Greco oder Igor Oistrach traten auf. Gleichzeitig konnten die Bunaer in Zirkeln und Interessengemeinschaften herausfinden, was sie selbst können. Heute ist das Haus eine Ruine. Filmausschnitte und Zeitzeugen legen nahe, dass das Experiment DDR weit mehr war als Stasi Co - eben auch ein soziales und kulturelles Wagnis.

Dokfilm-Nachmittag