Alles was kommt

Eigentlich stimmt alles im Leben der Pariser Philosophielehrerin Nathalie. Zu Ihren Schülern hat sie ein gutes Verhältnis, der Verlag wird bald ihr neues Buch herausbringen, die eigenen Kinder sind gut geraten, und ihr Mann Heinz kann sich noch immer für geistreiche Kabbeleien am Mittagstisch begeistern. Aber plötzlich fällt für Nathalie alles aus dem Lot. Ihre Mutter stirbt und Heinz kündigt an, sich wegen einer Jüngeren trennen zu wollen. Doch anstatt zu resignieren, lässt sich Nathalie allmählich auf die Freiheiten ein, die die Umstände ihr offerieren. »In einer ungemein subtilen Gratwanderung spielt Huppert diesen Moment eines Menschen, der aus allen Wolken fällt - und gleichzeitig die Reißleine zieht.« Durch seinen unaufgeregten Erzählfluss, gestützt durch Isabelle Hupperts subtiles Spiel, hebt sich Alles was kommt von anderen Midlife-Dramen ab. Der Film gewann einen Silbernen Bären bei der Berlinale 2016.

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Fast verpasst

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