60 Jahre DEFA

Mai - November 2006: Filmreihe und Veranstaltungen zu
60 Jahre DEFA - 46 Jahre prägte die DEFA das Gesicht der Babelsberger Studios. 700 Kino- und 500 Fernsehfilme spiegeln Film- und Zeitgeschichte.

Logo: 60 Jahre DEFA
In Kooperation mit der DEFA-Stiftung,
gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg

Die DEFA prägte 46 Jahre lang das Gesicht des Studios Babelsberg. 700 Kino- und 500 Fernsehfilme spiegeln Film- und Zeitgeschichte. Trotz häufiger Filmwiederholungen bei mdr und rbb liegt dieses Kapitel der Studiogeschichte nach wie vor im Halbdunkel.
Diesen heute wenig bekannten und doch zeitlich bisher längsten Teil der Babelsberger Filmgeschichte rückte das Filmmuseum mit verschiedenen Projekten in den Fokus der Öffentlichkeit. Das 60. Jubiläum der DEFA war uns dafür willkommener Anlass. Sicherlich ein Grund zum Feiern und ein Grund, sich zu erinnern.
Die Filme sollen auf der Leinwand gesehen werden, in dem Format, für das sie gemacht wurden. Das neu erwachte Interesse an DDR-Zeit- und Filmgeschichte wurde durch Filme wie "Sonnenallee", "Good bye Lenin" und "Der rote Kakadu" erweitert.

Vom Amateur-, Dokumentar- und Spielfilmregisseur Richard Groschopp über Wolfgang Staudte, einer der prägendsten und zugleich außergewöhnlichsten Persönlichkeiten der deutschen Film- und Fernsehgeschichte, bis hin zum in die unmittelbare Gegenwart reichenden Filmabend mit der Familie Kling:
Wir machen filmische Angebote für Kenner, Liebhaber und Neugierige, die den Blick auf ostdeutsche Film- und Zeitgeschichte vertiefen bzw. öffnen sollen. Damit richten wir uns auch und gerade an die nachwachsenden Generationen.
Unser Programm bietet Wohlvertrautes, aber auch neu zu Entdeckendes.
"Die Geschichte der Kinder von Golzow" Foyerausstellung und Filme
"Richard Groschopp - der Filmhandwerker" Foyerausstellung und Werkschau
Nachdenken über Wolfgang Staudte (1906 - 1984): Filmreihe und Gesprächsrunde
Filmfamilie Kling zu Gast im Filmmuseum: Filmabend und Gespräch

Nachdenken über Wolfgang Staudte (1906 - 1984)
Eine Veranstaltung des Filmmuseums Potsdam
Förderung: DEFA-Stiftung und Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg

Wolfgang Staudte (1906 - 1984), geboren 1906 in Osnabrück, hat sein Leben konsequent dem Film gewidmet. Zuerst als Schauspieler und Synchronsprecher und schließlich als Werbe-, Spielfilm- und Fernsehregisseur. Seine facettenreiche Tätigkeit umfasst die Zeit von den späten 1930er- bis in die 1980er-Jahre. Die Filme und Fernsehspiele aus knapp 50 Jahren reflektieren auf ganz außergewöhnliche Weise nicht nur die Geschichte der BRD und der DDR, sondern spiegeln die ästhetischen und strukturellen Entwicklungen der deutsch-deutschen Medienkultur, die in dieser Zeit einen Leitmedienwandel vom Kino zum Fernsehen, vom künstlerischen Medium zur Unterhaltungsmaschinerie vollzieht.
Die Veranstaltung nimmt den ganzen Staudte in den Blick. Die Zeit des Nationalsozialismus soll die Frage nach seinen Anfängen stellen. Welche Position nimmt Staudte ein, wer sind seine Vorbilder? Wo arbeitet er, gibt es mögliche Anschlüsse nach dem Zweiten Weltkrieg?
Diese Überlegungen bilden eine zentrale Grundlage für die Beschäftigung mit der Zeit nach 1945. Denn seine Filme sind essentieller Bestandteil der deutschen Kultur der Nachkriegszeit. Welches Geschichtsbild vertritt Staudte in seinen Filmen? Gibt es für Staudte eine Stunde Null? Welche ästhetischen und institutionellen Impulse gehen von ihm aus?
Nach dem Krieg ist Staudte eng mit der DEFA und den Filmstudios in Babelsberg verbunden. Hier und in der näheren Umgebung entstehen "Die Mörder sind unter uns" (1946), "Rotation" (1948) und sein wohl bekanntester Film "Der Untertan" (1951). "Die Geschichte vom kleinen Muck" (1953), dessen Regie er zunächst nur widerwillig übernahm, wurde zu einem zeitlosen Klassiker des Märchenfilms.

Mit Blick auf sein Schaffen für die DEFA, in Westdeutschland und Holland soll nicht nur die Frage nach der zunehmenden Politisierung des Werks und der Person weitergeführt werden, sondern auch die Frage nach Staudtes ästhetischen Strategien im Spannungsfeld von Unterhaltungskino und der Analyse deutscher Gegenwart im Kino und im Fernsehen aufgeworfen werden. Wie vermittelt Staudte seine Themen in dem sich wandelnden Filmmarkt? Gibt es einen gesellschaftlichen Auftrag bzw. eine Selbstverpflichtung, die ihn bewegt?
Fortgeführt werden sollen diese Fragestellungen mit Blick auf eine für die deutsche Nachkriegsgesellschaft wichtige Scharnierstelle: die 1950er und 1960er Jahre. Welche Wirkung haben seine Zeitfilme überhaupt noch? War er in Bezug auf die Ästhetik der Filme ein Avantgardist? Oder nur ein im Rahmen des ökonomisch Möglichen agierender Kauz?
Diese Fragen führen direkt zu Staudtes Arbeit beim Fernsehen. Gezwungen durch den finanziellen Misserfolg seines selbst produzierten Films "Herrenpartie" (1964) und wegen des Ausbleibens attraktiver Drehbücher wendet er sich verstärkt dem Fernsehgeschäft zu. Geschätzt wegen seiner Präzision und Zuverlässigkeit, realisiert er einzelne Folgen des "Tatort" bzw. "Der Kommissar" im Rahmen von Fernsehreihen, zeichnet aber auch verantwortlich für die Realisierung ganzer Serien ("Seewolf", "MS Franziska" oder "Die Pawlaks").

Abgeschlossen wurde die Reihe mit einer Podiumsdiskussion unter dem Titel "Film zwischen gesellschaftlichem Seismograph und Massenunterhaltung oder: Würde Wolfgang Staudte Telenovelas drehen?", die die Aktualität seines Werks auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Produktionsbedingungen im Fernsehen reflektieren sollte.

Wolfgang Staudtes Anfänge
Einführung: Michael Grisko (Filmhistoriker)
Ein jeder hat mal Glück
R: Wolfgang Staudte, D: Fritz Reim, Loni Heuser, Ino Wimmer, Erich Gast, Ilse Malti, D 1933, 20’, Kopie: Stiftung Deutsche Kinemathek
Wolfgang Staudtes erster Kurzfilm, der 1933 bei der Berliner Ethos-Film GmbH entstand. Staudte führte nicht nur Regie, sondern schrieb auch das Drehbuch.

Deutsche Siege in drei Erdteilen
Dem Gedenken unseres Bernd Rosemeyer

R: Wolfgang Staudte, D: Bernd Rosemeyer, Hans Stuck, Manfred von Brauchitsch sowie Fahrer u. Mannschaften der Firma Autounion, D 1937, 44’, Kopie: Bundesfilmarchiv
Diese als Industriefilm bei der Firma Werbeschall Uhlich Berlin für die Auto-Union-GmbH Chemnitz hergestellte Produktion lief in Sondervorstellungen auch in den Kinos. Staudte war neben der Regie auch an der Abfassung des Drehbuchs und dem Schnitt des Films beteiligt. Vorher und nachher produzierte er weitere Auto-Filme: "Zwischen Sahara und Nürburgring" (1936) und "4 Ringe siegen in vier Erdteilen" (1938) und war auch als Darsteller in dem Dokumentarfilm mit Spielszenen "Schnelle Straßen" (1937) beteiligt.

Kein Untertan
R: Malte Ludin, D 1976, Dok., 48’, Kopie: ZDF
In diesem für das ZDF produzierten Interviewporträt lässt der Regisseur Malte Ludin Wolfgang Staudte umfassend zu Wort kommen. Staudte kommentiert seine eigenen Filme am Schneidetisch und wird bei der Arbeit am Set gezeigt. Malte Ludin lässt so eine sehr intime Leben-Werk-Monografie im Film entstehen.

Zwischen den Zeiten I
Einführung: Guido Altendorf (Filmwissenschaftler)
Der Mann, dem man den Namen stahl
R: Wolfgang Staudte, D: Axel von Ambesser, Ruth Lommel, Gretl Schörg, D 1944/45, 82’, Kopie: Bundesfilmarchiv
Ein Brieftaschendiebstahl wird dem rechtschaffenen Fridolin Biedermann zum Verhängnis. Fortan macht ihm der Dieb unter seinem Namen das Leben schwer. Eine bitterböse Verwechslungskomödie, die gleichzeitig auch eine Parodie auf die Arbeit der Ämter darstellt. Der Film wurde 1944 von der Zensurbehörde verboten.
Vorfilm: Ins Grab kann man nichts mitnehmen
R: Wolfgang Staudte, D: Carl-Heinz Schroth, Carl Günther, Martha Ziegler, D 1941, 12’, Kopie: Bundesfilmarchiv
Der 1941 nach einer Novelle von Arkadij Awertschenko gedrehte Film war nicht zur öffentlichen Aufführung vorgesehen und entstand im Rahmen der Regie-Ausbildung im Nachwuchsstudio der Tobis. Er erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der - unter Liebeskummer leidend - Selbstmord begehen will, von seinem Freund aber durch einen Trick davon abgebracht werden kann.

Zwischen Ost und West
Einführung: Detlef Kannapin (Filmhistoriker)
Schicksal aus zweiter Hand
R: Wolfgang Staudte, D: Marianne Hoppe, Ernst Wilhelm Borchert, Erich Ponto, BRD 1949, 105’, Kopie: Stiftung Deutsche Kinemathek
Es ist die erste nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland realisierte Produktion Wolfgang Staudtes.
Nach Protesten gegen die Schnittauflagen bei seinem DEFA-Film "Rotation" inszenierte er bei der Hamburger Realfilm dieses Porträt eines Bankangestellten, der nach Voraussage eines Wahrsagers seine Frau tötet. Nach seiner Haftstrafe rächt er sich als Hellseher Sylvestro an der Gesellschaft.

Zwischen den Zeiten II
Die seltsamen Abenteuer des Herrn Fridolin B.
R: Wolfgang Staudte, D: Axel von Ambesser, Ilse Petri, Ursula Kriegk, D 1947/48, 86’, Kopie: Progress Film-Verleih, (DVD: Icestorm Entertainment GmbH)
Wie viele andere Firmen prüfte auch die junge DEFA Filmmaterial aus der NS-Zeit hinsichtlich einer neuen Verwertung. Einige bei Kriegsende abgebrochene Filme wurden fertig gestellt, Verbotenes und Unbedenkliches kam in die Kinos.
Nur wenige Szenen aus "Der Mann, dem man den Namen stahl" fanden in der Neuverfilmung "Fridolin B." Verwendung. Staudte verschärfte für die DEFA-Fassung den satirischen Tonfall und die filmische Form. So ist heute, nach der Rekonstruktion der Version von 1944, ein aufschlussreicher Vergleich möglich.

Innehalten im Wirtschaftswunder
Einführung: Malte Ludin (Regisseur und Staudte-Biograf, Berlin)
Rosen für den Staatsanwalt
R: Wolfgang Staudte, D: Martin Held, Walter Giller, Ingrid van Bergen, BRD 1959, 98’, Kopie: Bundesfilmarchiv
Fast nahtlos knüpft Wolfgang Staudte mit dieser in Göttingen und Kassel gedrehten und populär besetzten Komödie an seine Filme zur Bewältigung der nationalsozialistischen Vergangenheit "Die Mörder sind unter uns" (1946), "Rotation" (1948) oder "Der Untertan" (1951) an. Rudi Kleinschmidt (Walter Giller) trifft bei einer Verhandlung auf Staatsanwalt Schramm (Martin Held). Dieser hatte ihn in den letzten Minuten des Krieges zum Tode verurteilt, doch Rudi konnte noch fliehen. Der Film erhielt 1960 den Bundesfilmpreis in Silber für den besten abendfüllenden Spielfilm, dessen Annahme Staudte aber verweigerte.

Zwischen Farbe, Musik und Literatur: Von gescheiterten Brechtprojekten und zweifelhaften Erfolgen.
Einführung: Anke Vetter (Filmhistorikerin, Berlin)
Die Dreigroschenoper
R: Wolfgang Staudte, D: Curd Jürgens, Hildegard Knef, Gert Fröbe, BRD/F 1962/63, 124’, Kopie: Stiftung Deutsche Kinemathek
Nach dem misslungenen Verfilmungsprojekt der "Mutter Courage", wandte sich Staudte 1962 einmal mehr der Literatur und einem populären Stück Brechts, der "Dreigroschenoper" (1928), zu. Trotz der von der Kritik hervorgehobenen Leistung der populären Besetzung fiel die in Farbe und CinemaScope gedrehte Verfilmung beim damaligen Publikum durch.

Zwischen Medien und Ökonomie -
ein Weg vom Film zur Fernsehserie

Einführung: Michael Grisko (Filmhistoriker, Berlin/Lübeck)
Der Seewolf
R: Wolfgang Staudte, D: Raimund Harmstorf, Eward Meek, BRD/Rumänien 1971, 4. Teil, Kopie: ZDF
Ab Mitte der 1960er Jahre wurde das Fernsehen zum wichtigsten Auftraggeber von Wolfgang Staudte. Neben den mehrteiligen Straßenfegern "Der Seewolf" (1971) oder "Lockruf des Goldes" (1976) dreht er neben einigen Folgen des "Tatorts" auch die sozial-realistischen Serien "MS Franziska" (1978) oder "Die Pawlaks" (1981).
Damit bewies Wolfgang Staudte einmal mehr die Fähigkeit als souveräner Vermittler zwischen Literatur und Fernsehen, die er dann auch in "Der Snob" (1983) noch einmal unter Beweis stellte.

Podiumsdiskussion
"Film zwischen gesellschaftlichem Seismograph und Massenunterhaltung
oder: Würde Wolfgang Staudte Telenovelas drehen?"


Die Podiumsdiskussion bündelte die Fragen der vorangegangenen Filmvorführungen. Mit Blick auf die aktuelle Medienlandschaft (u.a. deren Ausbildung- und Förderungsbedingungen) soll die Frage nach den gesellschaftlichen Notwendigkeiten des Films und des Selbstverständnisses der Medienproduzenten zwischen Künstler und Konfektionslieferant gestellt werden. Hier soll an den von Wolfgang Staudte verkörperten Wandel der deutschen Medienkultur von 1950 bis in die Gegenwart angeknüpft werden. Ebenfalls soll die Frage nach einer (gewünschten zeitgenössischen) Politisierung des Films gestellt werden. Wie würde Staudte heute den "Untertan" drehen? Welche (Unterhaltungs-)Formate sind heute tauglich, um Gegenwartsanalyse zu betreiben?
Podium:
Malte Ludin (Regisseur und Staudte-Biograf),
Guido Altendorf (Filmwissenschaftler),
Heinz Ungureit (ehem. ZDF-Redakteur, Abt. Fernsehspiel), angefragt
Moderation: Michael Grisko (Filmhistoriker)

Der Klassiker des DEFA-Märchenfilms
Die Geschichte vom kleinen Muck
R: Wolfgang Staudte, D: Thomas Schmidt, Johannes Maus, Silja Lesny, DDR 1953, 96’, Kopie: Progress Film-Verleih, (DVD: Icestorm Entertainment GmbH)
Im Orient lebt ein buckliger alter Mann, der von den Kindern gehänselt wird. Eines Tages erzählt er ihnen seine Geschichte und gewinnt so die Herzen der Jungen und Mädchen: Der kleine Muck verließ den Ort seiner Kindheit, um das Glück zu suchen. In der Wüste geriet er in einen Katzenpalast, aus dem er ein Zauberstöckchen und ein Paar wundersame Schuhe mitnahm, die ihn am Hofe des Sultans zum Schnellläufer machten. Neidische Höflinge schwärzten ihn an und schickten ihn in die Verbannung. Weil ihm seine Zaubersachen kein Glück gebracht hatten, ließ er sie schließlich in der Einöde zurück ...
Der Film nach einem Märchen von Wilhelm Hauff gehört zu den aufwändigsten und erfolgreichsten DEFA-Produktionen.

Impressum "Nachdenken über Wolfgang Staudte"
Redaktion: Michael Grisko
Projektleitung: Dorett Molitor
Förderung: DEFA-Stiftung und Ministerium für Wirtschaft des Landes Brandenburg
Geplant ist die Herausgabe einer Dokumentation, die die Einführungen der ReferentInnen in Schriftform und weitere aktuelle Beiträge zugänglich macht.

Filmfamilie Kling zu Gast im Filmmuseum
Lange Nacht der Museen und Galeristen in der historischen Innenstadt Potsdamer - Kunst-Genuss-Tour

Potsdamer Museen, Galerien und Ateliers boten ein reichhaltiges Programm in Kooperation mit unterschiedlichen Partnern. Die "Kunst-Genuss-Touren" verknüpfen auf spannende und unterhaltsame Weise Kunst-Präsentationen mit jenen schönen Dingen, die als "Lebenskultur" den Alltag reizvoller machen. Sie führen die Besucher/innen zu den Kultur-Institutionen der historischen Mitte Potsdams, wo sie neben einem Musik- und Unterhaltungsprogramm als besondere Überraschungen Kostproben der zahlreichen kulinarischen, kulturellen und gastronomischen Angebote, die die Innenstadt zu bieten hat, erwartet.

Familie Kling im Filmmuseum Potsdam
Die Geschwister Anja und Gerit Kling waren in dem DEFA-Film "Grüne Hochzeit" (1989) zum ersten Mal gemeinsam auf der Leinwand zu sehen. Seitdem sind ihre Gesichter aus deutschen Film- und Fernsehproduktionen nicht mehr wegzudenken.
Die Mutter, Margarita Kling, betreibt eine Agentur für Schauspieler.
Der Vater, Ulrich Kling startete als Produktionsleiter in den DEFA-Filmbetrieben, war viele Jahre Herstellungsleiter und nach der Wende Geschäftsführer von "DEFA-Video". 1993 wechselte Ulrich Kling zur Studio Babelsberg GmbH und hat seitdem den Bereich Studio- und Atelierbetrieb übernommen.